Kunst und Kultur

Die letzten drei Tage habe ich mir ein geniales (und mehrheitlich finnisches) Kulturprogramm gegeben! Wie einige wissen, war ich ja mal im Jahr 1999 eine Woche lang in Mikkeli und seitdem finde ich ja Finnland irgendwie sehr spannend. Zufällig stellte sich auf der Arbeit heraus, dass die Freundin von nem Arbeitskollegen aus Finnland kommt. Das hat sich dann so ergeben, dass wir seit einigen Wochen immer mal wieder was zusammen unternehmen ). Zusätzlich suche ich ja noch Leute für ne Amorphis Coverband und hoffe, auf diese Weise vielleicht mal jemanden kennenzulernen.

Die Mari hat mich am Mittwochabend zur Feier des Vappu eingeladen, das finnische Walpurgisnacht sozusagen. Zuerst haben wir uns mit einer Meute feierwütiger Finnen und Studenten (…) zum Grillen/Trinken im Studentenwohnheim getroffen. Dabei habe ich festgestellt, dass ich wider Erwarten noch das eine oder andere Wort auf finnisch in Erinnerung behalten hatte. Die einzige Finnisch Dozentin hier in der Ecke war auch anwesend und ich erwäge ernsthaft den Besuch eines Finnischkurses an der VHS im nächsten Semester! Hehehe.

Anschließend ging es weiter zum Kioski, denn dort, im “Raum 4″, war natürlich finnischer Abend! Zur Begrüßung haben wir einen Salmiakki getrunken (uuuuuuuuuuuh Lampe an!). Es wurde ausschließlich finnische Musik gespielt, das reichte dann von allen möglichen Humppa (zum Beispiel Eläkeläiset – ja Cid, ich kann das Wort mittlerweile aussprechen!) und Polkaklassikern bis hin zu Lordi und Him! Da habe ich mir dann auch die Nackenschmerzen geholt, unter denen ich heute noch leide … Wir haben also viel getanzt und getrunken…

Aber die Mari wäre ja nicht die Mari, wenn es nicht am Donnerstag direkt weiter gegangen wäre! Ich lag also noch mit einem ordentlichen Schädel und den bereits angesprochenen Nackenschmerzen im Bett, da klingelte schon mein Handy. Wir wollten uns nämlich am Donnerstag zum Mölkky Spielen in Nürnberg treffen. Da konnte ich natürlich nicht fehlen und so habe ich mich aus dem Bett gequält. Das Wetter war leider zu unsicher, so dass wir nur ein Picknick im Erlanger Schlossgarten gemacht haben. Da hatte die Mari auch gut vorgesorgt und sämtliche Zutaten für ein Katerfrühstück aufgedeckt – Gurken, Hering, Salzgebäck, Kirschtomaten, kleine Snacks UND natürlich eine Flasche Prosecco! Gleiches mit Gleichem bekämpfen … Ganz unfinnisch waren wir anschließend im Kino und haben uns “Die Welle” angesehen – natürlich haben wir uns dabei einen Cocktail geteilt. Die Finnen sind echt hart im Nehmen …

Gestern musste ich ja arbeiten (*ufz*), aber abends standen direkt zwei weitere kulturelle Highlights auf dem Programm: Zuerst eine kleine Vernisage einer Künstlerin hier in Erlangen, danach das Nightingales Konzert in Fürth.
Die Künstlerin, Isi Kunath, war lange Zeit in Shanghai und hat auf ihren Werken (teils gemalt, gestickt, gebastelt, geklebt und eine Installation) die chinesische mit der westlichen Kultur vermischt. Das Motto ihrer Ausstellung lautete “Love hurts but I don’t care”. Als alter Media Art Fan war ich natürlich hellauf begeistert!
In Fürth waren wir dann bei Nightingales, deren Name nicht zu verwechseln ist mit den Death Metallern aus Nordrhein-Westfalen *grins*. Das Konzert war echt sehr lustig, wobei auf der Party im Kioski viel mehr Leute zu “Sentimental Hospital” gehüpft haben als gestern bei dem Livekonzert. Die Band ist aber wirklich gut !! )
Heute geht es dann endgültig zum Mölkky Spielen! Ja und nächste Woche bin ich dann schon im Pott und hoffe, dort möglichst viele von euch zu treffen! )

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